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17. Etappe Studenzen/Fladnitz - Benedikt (SLO) 3. - 6. März 01 (ca. 77 km) Vito holt mich pünktlich um 6:15 ab, arrival gegen 11:15, parken direkt am Bahnhof. Mittagessen (Krainer Würstl) in Kirchberg, Gasthaus Winkovitz - slawischer Name! Über Paldau und Kohlberg nach Gnas, wo wir uns nach 16 km ein Weißbier genehmigen. Vito malt und beeindruckt damit die Wirtskinder. Anruf im Hotel "Emmaquelle" in Bad Gleichenberg ob Zimmer frei, ja. Langer, anstrengender Fußmarsch (9 km) über Asphalt, damit ist die Grundlage für meine Fersenprobleme gelegt (s.u.). Ankunft um 20:30. Gutes Abendessen (Schwammerlrostbraten). Übernachtung: Thermenhotel Emmaquelle, Bad Gleichenberg. Strecke 24 km. Am nächsten Morgen Aufbruch gegen 8:30. Treffen Pensionisten, der auf seine "Schnapserl" - Kameraden wartet. Danach steiler Aufstieg zum Sender (Name unbekannt), auf dem Kamm (sehr schöne Alpenblicke) weiter zu (geschlossenem) Buschenschank, Vito besteigt Turm (wohl sehr weiter Ausblick). Mittagessen in Rosenberg - nahe der Klöcher Weinstraße -, in zunächst geschlossenem Buschenschank. Der Wirt kommt aber selber auf die Idee, ob wir Durst hätten? Dumme Frage...Wir kriegen Welschriesling (ausgezeichnet) und fetten Speck (gute Grundlage), und haben einen beeindruckenden Blick nach Straben mit seinen 4 Kirchen. Weiter nach Bad Radkersburg, Vito will erst was trinken im Ratsstüberl. Wir finden den Kaiser von Österreich zum Verrecken nicht, laufen nach Laafeld, wo wir zwar ein Gasthaus mit Doppelzimmer finden, das uns aber nicht gefällt. Mit Taxi zurück (Vito zahlt 100 Schilling "zur Strafe") zum Hotel, wo wir gegen 20:30 ankommen. Kein warmes Essen mehr! An diesem Tag recht gutes Wetter. Früh um 8:45 Aufbruch, strömender Regen, also blauer Umhang! So geht’s zur Grenze, wo uns die Österreicher kontrollieren. 6 km entlang der Mur(a) - erinnert stark an die Isarauen - nach Radenci, wor wir zwei Stunden in der Therme für 10 Mark ausspannen - eine Wohltat für meine Füße! Pfeffersteak (gut) um 14:00 im angeschlossenen Hotel. Weiter zur (evangelischen?) Kapelle, danach lokalen (ordentlichen) Vino bei Melanie (bis 17:00). Sie erzählt uns von Übernachtungsmöglichkeit in ca. 4 km... Vito fragt bei Dunkelheit, wird fast von Hunden aufgefressen. Aber die Richtung stimmt. Auf Asphalt durch malerischen Wald zu einem kleinen Ort, wo Vito ein zweites Mal fragt. Wir werden ins Haus gebeten, mit den Jagdtrophäen konfrontiert und erfahren, daß es in Slowenien zwischen 200 und 300 Bären gibt... Danach werden wir zum Wein in die Küche eingeladen (a bisserl süß), und reden über die EG, etc. Der Hauswirt spricht fließend deutsch! Der Sohn (studiert Agrarwissenschaft) fährt uns zu Aufbruch am nächsten Morgen um 8:45. Nach 4,5 km Kaffeepause in Negova. Wir wollen mit dem Bus nach Maribor und halten uns deswegen relativ nahe an der Straße, die wir dann auch nach Überqueren eines Hügels finden. Vorher am Haus von Kramberger vorbei: slowenischer Politiker, der 1992 während einer Wahlkampfveranstaltung erschossen wurde. Gute Pizza (zusammen 20 Mark) in Benedikt, wir fahren kurz vor 13:00 nach Maribor, der Zug nach Graz fährt leider erst um 15:00. Ankunft in Studenzen um 17:00, in Freising kurz vor 10 Uhr abends. |
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